Melancholie lässt mich des Nachts
erwachen.
Sollt ich schreien oder sollt ich
lachen?
Was ist's, dass meine Augen offen hält?
Und meine Seele streifen lässt durch
diese Welt.
Sorgen sind's, verstecke Gedanken - und
die Lügen.
Sie alle wollen zerstören, mich
betrügen.
Doch Gott sei Dank lauf' ich an deiner
Hand.
Sorgen dräng' mich immer wieder an die
Wand.
Aber mein Griff festigt sich in dieser
Not.
Du bewahrst mich vor allem Übel – vor dem
Seelentod.
Alle Ketten sind gebrochen, offen steht
das Tor.
Und du flüsterst mir leis' ins Ohr:
„Alles - alles gab' ich für dich
hin.“
Nur durch dich hat's endlich einen
Sinn.
Du nimmst die Angst, die Sorge und die
Lüge fort.
Und führst mich durch's Tor zu einem
wundervollen Ort.
Wo die Wiesen blühen, die Sonne nie
vergeht
& Liebe, Hoffnung in den Winden
weht.
In deinem Reich, da gibt es keinen
Schmerz.
Hass, Trauer kennt hier nicht ein
einzges' Herz.
Tief in meinem Geist bin ich längst in
diesem Land.
Nur mein' Körper hält's in dieser
Welt & die Füße fest im Sand.
Schon huscht ein Lächeln über mein
Gesicht.
Steh' ich in tiefster Nacht -
so strahlt doch in mir ein helles Licht.
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