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Mittwoch, 19. Dezember 2012


Wenn meine Seele zerbricht,
Sehnsucht im Herzen sticht,
Wenn mein Verstand kapituliert,
sich mein Kopf im Dunkeln verliert.
Wenn Kraft aus meinen Händen weicht,
mein stärkster Wille nicht mehr reicht.
Wenn Einsamkeit mein Begleiter wird,
und die letzte Hoffnung in mir stirbt.
Wenn ich das Handtuch fallen lasse
und das Leben aus den Händen lasse..

..fängst Du es auf,
hebst mich in den Lauf.
Befreist mich von der Last.
Schenkst mir Ruhe -
Schenkst mir Rast.
Wiegst mich in Deiner Liebe.
Ich vergesse meine Kriege.
Gibst mir ein neues Heim.
Nennst mich für immer Dein.
Flüsterst mir die Wahrheit zu.
Und mir wird klar: Nur Du!
Vollkommenheit umgibt mich.
Jesus, Jesus, Jesus.. ich liebe Dich.


Donnerstag, 9. August 2012

Nachtgedanken


Melancholie lässt mich des Nachts erwachen.
Sollt ich schreien oder sollt ich lachen?
Was ist's, dass meine Augen offen hält?
Und meine Seele streifen lässt durch diese Welt.
Sorgen sind's, verstecke Gedanken - und die Lügen.
Sie alle wollen zerstören, mich betrügen.
Doch Gott sei Dank lauf' ich an deiner Hand.
Sorgen dräng' mich immer wieder an die Wand.
Aber mein Griff festigt sich in dieser Not.
Du bewahrst mich vor allem Übel – vor dem Seelentod.
Alle Ketten sind gebrochen, offen steht das Tor.
Und du flüsterst mir leis' ins Ohr:
„Alles - alles gab' ich für dich hin.“
Nur durch dich hat's endlich einen Sinn.
Du nimmst die Angst, die Sorge und die Lüge fort.
Und führst mich durch's Tor zu einem wundervollen Ort.
Wo die Wiesen blühen, die Sonne nie vergeht
& Liebe, Hoffnung in den Winden weht.
In deinem Reich, da gibt es keinen Schmerz.
Hass, Trauer kennt hier nicht ein einzges' Herz.
Tief in meinem Geist bin ich längst in diesem Land.
Nur mein' Körper hält's in dieser Welt & die Füße fest im Sand.
Schon huscht ein Lächeln über mein Gesicht.
Steh' ich in tiefster Nacht - so strahlt doch in mir ein helles Licht.

Freitag, 20. April 2012

Das, was bestand hat.


Und jeder Tag ist doch ein neuer Tag.
An dem ich's wag dein Angesicht zu schauen.
Mit tiefer Freud' ihm Herzen geb ich alles hin.
Wohin's mich zieht, was mir auch geschieht.
Soll's doch sein, ich nimm's nur gern.
Denn voll Vertrauen will ich bau'n.
Auf dich in alle Ewigkeit.

Sonntag, 18. März 2012

Wake Up Call


Du wirst geboren und bist unschuldig.
Ab deinem ersten Atemzug bestimmen Regeln deine Welt.
Tue dies nicht, jenes ist falsch und so wird es gemacht!
Du lernst dich zu verhalten und du erkennst die Welt.
Aber du erblickst sie niemals mit deinen Augen.
Deine Entscheidungen, Urteile, Handlungen und Emotionen.
Alles ist ein Produkt deiner Erfahrungen und Prägungen.
Und alle Erfahrungen, die du je gemacht hast,
wurden dir von dieser Welt auferlegt.
Du bist willenlos, ein Opfer deines Umfeldes.
Und je länger du in dieser Welt wandelst.
Je mehr du sie liebst und dich in ihr verlierst.
Umso mehr werden deine Augen die Wahrheit als Lüge bezeichnen.
Du wirst die Wahrheit verachten, weil die Welt sie verachtet.
Wach auf, solange du noch kannst.
Oder lebe ewig in einer Lüge.
 

Dienstag, 21. Februar 2012

Traumwelt


Nostalgie mein bittersüßer Traum.
Lass uns in alten Tiefen Höhlen bauen.
Deine fernen Klänge tragen mich.
Verlieren will ich mich - in Trauer und in Glück.
Empathie regiert in deiner grauen, bunten Welt.
Oh, Nostalgie warum bist's nicht du - die Wirklichkeit?
Fern von allem sein, schaffst du Illusionen ins geheim.
Ohne dich, da fühl' ich nicht, da bin ich nicht!
Doch hab' ich dich, so leb' ich nicht - im jetzgen' Licht.