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Sonntag, 30. Oktober 2011




Irgendwo im Nirgendwo versteckt sich alles.
In dem Mittelpunkt von Kreativität und Mutlosigkeit.
An der Schnittstelle zwischen Freiheit geeint mit Hoffnung.
Dort, wo Gleichgültigkeit und Frieden sich zart berühren.
Und Sanfmütigkeit sich mit hemmungslosem Verhalten paart.
Hier treffen sich Hass, Liebe und Freundschaft.
An diesem Ort, wo sich alles bündelt und in einem Ganzen auflöst,
zählt der einzelne nichts mehr. Es gibt nur noch die Einheit.
Dort bist du frei und lernst fliegen mit der Seele.
Zwischen den Zeiten im Augenblick der Ewigkeit.
Hier ist alles nichts und das nichts ist doch alles.
Lass dich fallen, lass dich fangen und sei frei. 


Mittwoch, 19. Oktober 2011

Neue Welt

Ich, ja ICH betrete eine neue Welt. Die Türschwelle habe ich schonmal gemeistert! Wie seh' ich aus? Was denken die anderen? Ich versuche diese lästigen Gedanken bei Seite zu schieben. Es gelingt mir nicht. Nagut.. dann auf ins Chaos. Mein Blick fokussiert den Boden, fliegt quer durch den Raum. Hektisch, nervös. Ich schaue in die fremden Gesichter. Nur ganz kurz. War das schon zu lange? Ich will niemanden bedrängen. Will nicht auffallen, aber auch nicht untergehen. Ich suche nach Halt. Es sind so viele Menschen hier. Aber doch irgendwie keiner. Was mache ich hier? Und wie verdammt finde ich den Raum H3010? H steht Hauptgebäude. Das weiß ich zumindest! So weit so gut. Ein paar Leute stehen ebenso ahnungslos vor einem riesigen Gebäudeplan. Aus Wortfetzen entnehme ich, dass sie mitlerweile wissen wolang es geht. Sie gehen los. Was soll ich tun? Darf ich ihnen hinterherlaufen? Na klar. Studenten beißen doch nicht, oder doch? Eine Treppe nach oben.. links, noch eine Treppe und noch eine. Nochmal links? Nagut. So da wären wir. Tatsächlich steht dort groß H3010. Ich betrete den Raum, zwänge mich an großen Rucksäcken und Menschen vorbei. Es ist laut. Es scheint als würden sich glatt alle 400 Leute unterhalten. Was gibt's da zu bereden? Kennen die sich schon alle untereinander? Hab' ich jetzt schon den Anschluss verloren? Beim Betreten des Raumes hängen ich bereits sozial hinterher. Na klasse. Vielleicht sollte ich doch etwas anderes studieren. Ich setze mich weit vorne hin zu den anderen Biotechnologen. Ein junger Mann ergreift das Wort und es wird still. Wurde aber auch Zeit.