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Mittwoch, 30. März 2011

Where is my mind?




All attempts to find it back were just in vain.
Now I'm so empty, that I even miss the pain.
Two days ago I lost it in the plane.
It was grey and sprinkled with claret-red stain.
Today: Feelings, thoughts and everything is plain.
I need it back - my brain.

Where is my mind?
Where is my mind?
Where is my mind?


Freitag, 18. März 2011

In der Dunkelheit



Unruhig schlendere ich eine lichtdurchflutet Hauptstraße entlang. Die Hände in den Manteltaschen. Es ist Nacht. An den Scheiben der Autos schimmert unscharf der Mond im Frost. Die Laternen wirken wie aus dem letzten Jahrhundert. Einige flackern zögerlich, als würden sie sich jeden Moment in einem letzten Seufzer ihr Leben aushauchen. Ich weiche geschickt den kleinen Pfützen der Schlaglöcher aus. Meine Schuhe müssen sauber bleiben: Die waren teuer! Gedankenverloren folge ich dem Straßenverlauf bergab - irgendwo mitten im Zentrum dieser pulsierenden Metropole. Riesige Reklametafeln, verrauchte Eckkneipen, bunte Klubs und schlecht verputze Hausfassaden reichen sich neben mir die Hände. Menschen wandeln an mir vorüber. Doch das ist mir egal. Hier verfolgt jeder sein eigenes Ziel. Für einen kurzen Augenblick fesselt mich eine Werbetafel. Eine halbnackte Frau rekelt sich vor der Motorhaube des neuen Renault. Angewidert von dieser billigen Vermarktungsstrategie, wende ich mich rasch wieder ab. Meine Schritte werden langsamer und mein Blick schweift in den Himmel. Der Lichtsmog verhindert selbst bei klarster Nacht die Sicht auf die Sterne. Kein Wunder. Der Kern dieses Lebewesen glüht ja regelrecht bei Nacht. Es ist, als führten alle Straßen mitten ins Zentrum, um es dort zum strahlen zu bringen. Die Stadt verleibt sich ihre Einwohner und dessen Fahrzeuge regelrecht ein! Ein plötzlicher Schrei reist mich aus meinen Gedanken. Ich zucke zusammen und starre in die Richtung, aus der er kam. Mein Gehör schärft sich. Stille. Was zur Hölle war das? Niemand außer mir scheint den Schrei bemerkt zu haben. Oder das alte Ehepaar hinter mir ignoriert ihn ganz bewusst. Gott vergeb's ihnen. Hier will niemand in eine Schlägerei hineingezogen werden. Trotzdem zwingt mich meine Neugier die Straßenseite zu wechseln, um dem Ursprung des Schreis auf den Zahn zu fühlen. Oder ist es doch nur meine widerliche Sensationsgeilheit? Egal. Nun bin ich drüben. Vor mir erstreckt sich eine dunkle Nebengasse ins schwarze Nichts der Nacht. Zwei hohe Wohnblocks schließen sie ein. Hier kam der Schrei her. Mein Puls wird schneller und Adrenalin schießt durch meine Arterien. Langsam schreite ich in die Gasse hinein. Die Dunkelheit umschließt mich nun vollkommen. Mein Herz bleibt fast stehen, als plötzlich eine magere Katze zwischen zwei Mülltonnen hervorspringt. Leichtfüßig verschwindet sie wieder hinter einem umgekippten Container. Ich wische mir den Angstschweiß von der Stirn. Ruhig bleiben! Warum tue ich mir das überhaupt an? Was will ich hier? Den Schrei habe ich mir doch eh nur eingebildet! Als hätte ich es damit heraufbeschworen, ertönt erneut ein Jammern keine 20 Meter vor mir. Diesmal viel lauter und schmerzverzerrter - fast unmenschlich. Jeder Muskel meines Körpers ist angespannt. Ich rühre mich nicht. Am liebsten würde ich auf der Schuhsohle kehrt machen und rennen. Zurück zur Straße. Zurück zum Licht! Dafür ist es aber mitlerweile zu spät. Was, wenn jemand wirklich ernsthaft verletzt ist? Das wäre unterlassene Hilfeleistung! Ich fasse mir ein Herz und nehme all meinen Mut zusammen. Langsam, angetrieben von unbändiger Neugier setzte ich meine Füße in Richtung des Schreis in Bewegung... (Fortsetzung folgt?)


Dienstag, 1. März 2011

the first day of spring




Die Sonne bricht durchs Blätterdach.
Alles blüt und lebt, Natur ist wach.
Frühling kommt. Winter geht.
Sonn' erstrahlt. Grün entsteht.

Auto, Bahn und Flieger bleiben stehen.
Komm lass uns im Park spazieren gehen.
Über die Wiesen wollen wir Heute tolln' 
Unsre' Nasen jucken, überall sind Polln'.

Im Park gemeinsam grillen, 
bis zum Abend draußen chillen.
Es ist Frühling. Fühlst du's auch?
Schmetterling - in meim' Bauch.

Frühling kommt zur Tür herein.
Bleibt wohl auch nicht lang allein.
Der Sommer liegt schon in der Luft.
Ich atme ein, welch süßer Duft.