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Sonntag, 12. Dezember 2010

Vertrauen

Anmerkung: Der Tag, an dem ich diesen Text verfasst habe, liegt etwas zurück. Es handelt sich hierbei um eine Rede im Fach DS. Des Weiteren möchte ich klarstellen, dass einige Gedanken nicht nur von mir sind - sondern lediglich das zusammen- geschriebene und verknüpfte Gesamtwerk. Da es schon lange her ist, habe ich die Quellen leider nicht mehr gefunden.


Vertrauen


Vertrauen gerade in unserer modernen, komplexen Welt ist unverzichtbar! Würde man anderen Menschen kein Grundvertrauen entgegenbringen, würde alles zusammenbrechen. Oft hört man den Satz von Menschen, die enttäuscht wurden: “Kann man denn überhaupt niemandem mehr vertrauen?“ Vermutlich ist jedem von uns schon einmal dieser Gedanke durch den Kopf geschossen, wenn er von einem Menschen enttäuscht wurde. Nachdem man in einer Situation versetzt wurde, ist das eine ganz normale Reaktion. Viele Menschen jedoch, die schlechte Erfahrungen mit ihren Mitmenschen machten, sind nicht nur enttäuscht, sie werden auch sehr misstrauisch und entwickeln eine gar feindselige Haltung gegenüber anderen. Diese Haltung könnte man auch als eine Art Schutzschild betrachten, das aufgebaut wurde nach dem Motto: „Wenn ich niemanden vertraue, kann ich auch nicht enttäuscht werden“. Dies stimmt. Doch geht man mit dieser Einstellung durchs Leben, verpasst man viele wundervolle Erfahrungen mit anderen Menschen.

Es gibt zwei Arten von Vertrauen. 1. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und 2. Das Vertrauen in andere Menschen. Beides hängt miteinander zusammen. Wenn wir uns selbst vertrauen, dann glauben wir an unsere Fähigkeit, mit allem, was auf uns zukommt, umgehen zu können. Wir haben also das Selbstvertrauen, unser Leben zu meistern. Durch dieses Vertrauen gehen wir gelassen durch die Welt. Wenn ich der Überzeugung bin, ich kann - komme was wolle - damit fertig werden, dann brauche ich keine Angst zu haben, anderen zu vertrauen. Dann kann ich anderen Gutes "unterstellen". Wenn ich jedoch glaube, anderen nicht gewachsen zu sein, schwächer als andere zu sein, dann habe ich Angst vor anderen und neige zu Misstrauen. Und Misstrauen führt zur Abschottung von der Gesellschaft. Wir sollten also selbst wenn wir enttäuscht wurden, jedem eine Art Grundvertrauen entgegenbringen. Um unser Willen und dem der anderen Menschen. Mit Vertrauen in sich selbst ist das Leben einfacher! Es ist bewiesen, dass Menschen die sich mehr zutrauen und optimistischer sind auch mehr gelingt. Allein aus ihrer Einstellung heraus. Deshalb ist Vertrauen so wichtig. Vertrauen in sich selbst und Vertrauen in andere, um einfacher und mit mehr schönen Erfahrungen durchs Leben gehen zu können.



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